Grundlagen zum Thema gesunde Kinderernährung

Was jeder über gesunde (Kinder)-Ernährung wissen sollte

Heute geht es zunächst um die Grundbegriffe. So z. B. die Frage, was ist eigentlich eine gesunde Ernährung? Ich finde das ist eine schwierige Frage, oder? Denn wenn Du 3 Leute fragst, bekommst Du wahrscheinlich auch 3 Meinungen dazu.

Die Antworten sind dann: wenig Kohlenhydrate essen, wenig Fett oder auf Cholesterin achten, Trennkost oder gesunde Mischkost oder vegetarisch oder vegan oder Rohkost oder…

Und wie sieht es bei Kindern aus, was ist da besonders zu beachten?

Eine gesunde (Kinder)-Ernährung soll:

  • den Körper mit Energie versorgen
  • den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen
  • wenig Schadstoffe enthalten
  • gut schmecken
  • lange satt machen
  • schnell und einfach zuzubereiten sein
  • ansprechend aussehen
  • den Körper gesund erhalten
  • abwechslungsreich sein
  • leicht verdaulich sein
  • frei von Zusatzstoffen sein
  • usw.

Also ich finde, das sind ganz schön viele Punkte! Und diese Liste ist sicher noch nicht vollständig. Da liegt es doch auf der Hand, dass wir uns Gedanken machen sollten, welche Nahrungsmittel denn diese Kriterien erfüllen. Und dann entscheiden, was wir bzw. unsere Kinder essen wollen oder sollen? Das ist nicht so einfach, oder? Denn es gibt nicht die eine Ernährung, die für alle Menschen immer am besten ist. Für mich persönlich ist bei gesunder Kinderernährung ganz wichtig:

Natürlich dass diese Anforderungen alle erfüllt werden. Dies bedeutet für mich bzw. für unsere Familie: sehr viel frisches und meist rohes Gemüse und Obst, wenig Süßigkeiten, sehr wenig tierische Produkte, dafür hochwertige pflanzliche Alternativen (auch als Quelle für Eiweiß, Kohlenhydrate und gesunde Fette). Auch wenn Du es so vielleicht nicht glaubst, doch das kann super lecker schmecken – ohne dass der Genuss dabei verlorengeht.

Was genau davon für Dich passt, entscheidest Du selbst. Jeder kleine Schritt in diese Richtung ist schon toll. Denn natürlich muss sich nicht jeder vegetarisch oder vegan ernähren 😉 .

Kidsgemüseunter

 

Der falsche und der richtige Weg, mit der Verantwortung als Eltern umzugehen

Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt. Damit ist er auch für seine Gesundheit verantwortlich, das scheint logisch zu sein, oder?

Bist Du der Meinung Deine Kinder sollen selbst entscheiden, was sie essen wollen. Die Kids sollen selbst die Verantwortung für ihre Ernährung und damit ihre Gesundheit übernehmen?

Können sie das wirklich schon? Können sie die Folgen abschätzen, wenn sie vielleicht noch im Kindergarten sind oder gerade in die Schule gekommen sind? Können sie die Folgen abschätzen, bevor sie richtig erwachsen – also mindestens 18 Jahre alt – sind?

Sicher liebst Du Deine Kinder genauso wie ich meine. Bist Du nicht auch der Meinung, dass wir als Eltern die Verantwortung für die Ernährung unserer Kinder haben und ihnen eine gesunde Grundlage mit auf den Lebensweg geben sollten?

Ich zeige Dir in den zukünftigen Newslettern, wie Du Deine Kinder, in kleinen einfachen Schritten, zu einer gesünderen Ernährung motivieren kannst.

Wäre es nicht schön, auf liebevolle, freundliche Art auch die Ernährungserziehung zu übernehmen, mit Spaß und Kreativität anstelle von Druck oder gar Resignation?

 

Warum gerade die Ernährung der Kinder so wichtig ist

Könnten die Kids dann nicht einfach essen, was sie mögen, solange sie noch klein sind? Um dann als Erwachsener, wenn sie die Folgen abschätzen können, ihre Ernährung zu ändern?

Im Prinzip schon, allerdings halte ich das für den falschen Weg mit der Verantwortung als Eltern umzugehen. Du nimmst den Kids die Chance für optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit schon im Kindesalter.

Und es ist später, bei älteren Kindern umso schwerer die Ernährung zu ändern, teils sogar kaum mehr möglich!

Warum ist eine gesunde Ernährung so früh wie möglich von großer Bedeutung? Im Alter von 1-12 Jahren werden Geschmack, Gewohnheit, Persönlichkeit und die Haltung gegenüber den Nahrungsmitteln ausgebildet.

Viele Kleinkinder in der heutigen Zeit haben schon ungesunde Vorlieben: Sie „lieben“ Zucker, Salz, Fertigprodukte und Fast Food. Dieser gewohnte, meist sehr süße, oft künstliche oder stark gewürzte Geschmack ist das einzige, was zählt bzw. akzeptiert wird.

Gesüßte Limonade, Eistee oder ein Kakaogetränk wird Wasser oder Tee vorgezogen, Schokolade und Gummibärchen Apfel und Birne. Salzige Pommes und Bratwürstchen werden lieber gegessen als Broccoli oder Möhren.

Zucker, Aromastoffe, Geschmacksverstärker und Co machen das Essen dann „so lecker“ und wecken die Lust auf mehr davon. Haben sich die Kinder an den Geschmack gewöhnt, ist er ihnen im höheren Lebensalter schwer wieder abzugewöhnen.

 

Hilf ihnen langfristig eine gute Wahl zu treffen!

Als Erwachsene setzen unsere Kinder ihre Essensgewohnheiten weiter fort – mit den bekannten Konsequenzen für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wir sind Gewohnheitstiere. Und was wir gewöhnt sind, was wir kennen, das mögen wir auch.

Dies hat den großen Vorteil, dass es gerade im Kindesalter relativ einfach ist, sich wieder an den natürlichen ursprünglichen Geschmack zu gewöhnen.

Denn dann werden die Kids langfristig – auch außer Haus – meistens eine gute Wahl treffen. Ohne dass die Mama danebensteht und bittet „ Iss Dein Gemüse…“. Wie das funktioniert, das zeige ich Dir in den folgenden Newslettern in kleinen Schritten.

2016-03-25-13-49-48

  

Zwei Geheimnisse, die helfen den natürlichen Geschmack der Kids zu bilden

Zum einen ist es enorm hilfreich, wenn die Eltern – auch hier wie in anderen Bereichen mit gutem Beispiel vorangehen: Wenn die Kids erleben mit wieviel Begeisterung die Eltern wirklich dabei sind, d.h. die Lust am Grünen vorleben, dann ist weniger reden und überzeugen nötig.

Anfangs reicht es sogar oft, wenn es Mama oder Papa vorleben. Es ist enorm hilfreich, wenn die Eltern die gute Wahl ihrer Kinder loben und so ihr Selbstvertrauen hierdurch bestätigen.

Oder andersherum wie mein Sohn kürzlich feststellte: Wenn Mama mit einem Schokoriegel auf dem Sofa sitzt und dem Kind eine Möhre in die Hand drückt, klappt dies meist nicht so gut 😉 .

Wobei ich nichts gegen Schokolade oder Süßigkeiten an sich habe, es kommt auf die Menge und die Qualität und Herkunft an. Es gibt super leckere gesunde Naschereien, die ganz einfach zuzubereiten sind. Dazu demnächst mehr, wenn es um das Thema Zucker geht. Das interessiert Dich doch sicher auch, oder?

Das zweite Geheimnis ist, die Kids über ihr natürliches Wissensbedürfnis mit ins Boot zu holen: wie ihr Körper funktioniert, was in ihrer Nahrung drin ist, wie gut/schlecht sie das beeinflusst. Auch zum Thema Ernährungswissen für Kids gibt es zukünftig einen Newsletterbeitrag.

Warum Dein Auto nicht mit Zucker im Tank fährt

Was benötigt Dein Auto um bestmöglich von A nach B zu fahren. Genau den richtigen Treibstoff, meist entweder Diesel oder Super. Oder bist Du schon mal auf die Idee gekommen, etwas anderes wie z.B. Zucker in den Tank zu tun oder eine Mischung aus Benzin und …. Vermutlich nicht.

Genauso wichtig ist es auch für uns Menschen und gerade die Kids, den richtigen „Treibstoff“ zu erhalten. Damit sie erfolgreich sein können und das erreichen was sie wollen:

  • Gesundheit
  • Hohe Konzentrationsfähigkeit
  • Leistungsfähigkeit in der Schule
  • Leistungsfähigkeit im Sport
  • Strahlende Augen, schöne Haut

So, das waren jetzt sehr viele Grundlageninformationen, die nächsten Infos werden kürzer.

Fazit:

Ich möchte Dir helfen, die Basis zu legen, dass aus den gesunden Kindern gesunde Erwachsene werden, die auch später alleine langfristig eine gute Nahrungsmittelauswahl treffen.

Am besten ist es mit der gesunden Ernährung so früh wie möglich anzufangen. Denn da lernen die Kids am leichtesten den ursprünglichen natürlichen Geschmack wieder zu entdecken. Dadurch entwickeln sich langfristig gesunde Ernährungsmuster. Denn schon im Kindesalter legen wir die Grundlage für die langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit in Schule, Beruf oder Sport.

Eine gesunde Kinderernährung ist für mich: Sehr viel frisches meist rohes Gemüse und Obst, wenig Süßigkeiten, sehr wenig tierische Produkte sowie hochwertige pflanzliche Alternativen, die ich Euch zukünftig vorstelle.

In meinen Augen sind die Eltern für die Gesundheit ihrer Kinder verantwortlich und ein wesentlicher Teil davon ist die Ernährung.

Alles Gesunde für Deine Familie

Marieluise

PS: Deine ersten kleinen Schritte könnten sein:

  1. Probiere doch mal das neue Rezept und die Rezepte aus dem Gratis- ebook aus.
  2. Und dann gib mir bitte Deine Meinung, wie es Euch geschmeckt hat.
  3. Über Wünsche/Anregungen/Themen für die nächsten Newsletter freue ich mich.
  4. Teile diesen Newsletter gerne mit anderen Eltern.

PPS: Ich baue meine Blog nach und nach immer mehr auf. Hier erwartet Dich dann – neben der Sammlung der Newsletter und Rezepten – eine Seite mit vielen „klassischen Gerichten“ und gesünderen Alternativen. Dazu demnächst mehr. Also immer wieder mal reinschauen lohnt sich.

 

Ein Gedanke zu “Grundlagen zum Thema gesunde Kinderernährung

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.